Für Unternehmen

 

Den Nachwuchs im Blick!

Sie wollen junge Menschen bei der beruflichen Orientierung unterstützen? Sie sind daran interessiert, dass Schüler*innen bereits frühzeitig auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden? Dann nutzen Sie die Möglichkeiten des Projekts „Praxisberater an Schulen“!

Was sind Praxisberater*innen und was macht das Projekt?

„Praxisberater an Schulen“ ist eine Projektmaßnahme des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus (SMK) und der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachsen (RD Sachsen), um die Berufsorientierung im Freistaat Sachsen zu stärken.

PRAXISBERATER*INNEN

Praxisberater*innen sind pädagogische Fachkräfte, die zum schulischen Assistenzsystem gehören und Schulen dabei unterstützen, ihrem Auftrag - eine qualifizierte berufliche Orientierung sicherzustellen - bestmöglich gerecht zu werden. Ihr Handlungsfokus liegt dabei auf den Schüler*innen der Klassenstufen sieben und acht.

POTENZIALANALYSE

Zu Beginn der Maßnahme wird mit jeder*m teilnehmenden Schüler*in eine umfangreiche Potenzialanalyse(Profil AC Sachsen)durchgeführt, welche die individuellen Interessen und Stärken der Teilnehmenden identifiziert. Darauf begründete Kompetenzprofile und erarbeitete Entwicklungspläne leiten die Arbeit mit den Schüler*innen, v.a. in der Klassenstufe acht, an.

 
 
 
 
 
 
 
 

Jede*r Teilnehmer*in wird im Rahmen des Projektes von den Praxisberater*innen individuell unterstützt und gefördert. Von besonderer Bedeutung ist dabei, den Schüler*innen praktische Einblicke und Erprobungsmöglichkeiten zu verschaffen, um ihren beruflichen Orientierungsprozess bestmöglich zu unterstützen. Am besten gelingt dies natürlich, wenn entsprechende Erfahrungen mit und bei Ihnen im Unternehmen gesammelt werden.

Wie können Sie mitwirken?

Praxisberater*innen arbeiten auf der Grundlage unterschiedlicher Module, die den interessierten Teilnehmer*innen Einblicke in die Arbeitswelt ermöglichen und ihnen die Chance geben sollen, ihre Interessen und Stärken mit der Praxis abzugleichen sowie berufliche Vorstellungen zu entwickeln bzw. zu festigen.

Die Module, welche Betriebe und Unternehmen in ganz besonderer Weise einbinden und Ihnen die Möglichkeit bieten, sich in den Unterstützungsprozess einzubringen, sind folgende:

BETRIEBSERKUNDUNGEN

Betriebserkundungen stellen ein zentrales Instrument im Rahmen der beruflichen Orientierung von Schüler*innen dar. Praxisberater*innen organisieren ihre Betriebserkundungen individuell. Auf der Grundlage von Stärken und Interessensbekundungen auf Seiten der Teilnehmenden finden Betriebserkundungen in Form von Kleingruppenveranstaltungen statt. Im Vorhinein werden jeweils Erkundungsaufträge für die Gruppe oder auch die einzelnen Schüler*innen erarbeitet, so dass ein vertiefender Auseinandersetzungsprozess in Bezug auf die im Rahmen der Betriebserkundung gemachten Erfahrungen angeregt wird. Im Rahmen von reflektierenden Auswertungsgesprächen kann sodann ausgelotet werden, ob ein nächster Schritt der individuellen Berufsorientierung in einem Praktikum im erkundeten Unternehmen oder einer anderen Maßnahme bestehen kann.

BERUFSFELDERKUNDUNGEN

Berufsfelderkundungen stellen ein weiteres wichtiges Modul dar, welches Schüler*innen bei ihrer beruflichen Orientierung unterstützen soll. Die Identifizierung von passenden Berufsfeldern ist vielmals ein erster wichtiger Schritt, durch den Teilnehmer*innen das breite Angebot des Ausbildungsmarktes zu selektieren beginnen. Im Zusammenhang von Berufsfelderkundungen ist es von zentraler Bedeutung, dass die Schüler*innen differenzierte Erfahrungen sammeln, um Einschätzungen vornehmen zu können, ob ihre Stärken und Interessen zu einem Berufsfeld passen. Maßnahmen im Rahmen von Berufsfelderkundungen bestehen darum zumeist aus der Vermittlung theoretischer Inhalte sowie darauf bezogenen praktischen Erprobungsmöglichkeiten. Hierfür entwickeln Praxisberater*innen je eigene Konzepte, die Unternehmen auf unterschiedliche Art und Weise einbinden können.

PRAKTIKA

Praktika ermöglichen besonders nachhaltige Erfahrungen für den beruflichen Orientierungsprozess. Hierdurch gewinnen Schüler*innen vertiefende Einblicke in ein interessierendes Berufsfeld, aber v.a. auch in betriebliche Abläufe und das Aufgabenspektrum ihres möglichen Berufswunsches. Die Dauer von Praktika ist unterschiedlich, zumeist sind aber eine oder zwei Wochen vorgesehen. Das Projekt „Praxisberater an Schulen“ ermöglicht die Umsetzung ‚freiwilliger Betriebspraktika‘, die v.a. in der Ferienzeit stattfinden. Indem die Praktika in nahezu allen Fällen als schulische Veranstaltungen organisiert werden können, ist sowohl ein hinreichender Versicherungsschutz als auch eine Konformität mit dem Jugendarbeitsschutzgesetz gewährleistet.

WEITERE PROJEKTIDEEN

Viele Praxisberater*innen haben eigene und an den Bedarfen vor Ort orientierte Projekte entwickelt. Hierzu zählen u.a. Berufe-Speed-Datings zwischen Schüler*innen und Unternehmen, schuleigene Berufsorientierungsmessen, Unternehmensvorstellungen im Unterricht etc. Diese stellen vielfältige Möglichkeiten dar, um Betriebe wie Unternehmen gezielt einzubinden. Darüber hinaus sind Praxisberater*innen offen für Ihre innovativen Ideen von berufsorientierenden Projektvorhaben, um Schüler*innen individuell bei Ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen.

Interesse?

Sollten Sie Interesse haben, sich am Projekt „Praxisberater an Schulen“ zu beteiligen und damit nicht nur junge Menschen bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen, sondern auch ihr Unternehmen für den potentiellen Nachwuchs sichtbar zu machen, so suchen Sie doch gern den Kontakt zu Schulen mit Praxisberater*innen in Ihrer Nähe. Sie können sich auch gern an das Projektbüro oder die Servicestelle Praxisberater wenden.

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